Friedrich II. von Preußen
Friedrich II. (1712–1786), Preußen: König und Militärstratege, der Preußen zur europäischen Großmacht machte. Eroberte Schlesien, förderte Aufklärung und Kultur und verband Realpolitik mit intellektuellem Anspruch.
Karl August von Hardenberg
Karl August von Hardenberg (1750–1822), Preußen: Staatskanzler und Mitgestalter der preußischen Reformen. Modernisierte Verwaltung, Wirtschaft und Rechtsordnung und verhandelte 1815 ein gestärktes Preußen auf dem Wiener Kongress.
Baron vom Stein
Freiherr vom Stein (1757–1831), Preußen: Leitfigur der preußischen Reformen nach 1806. Abschaffung der Leibeigenschaft, kommunale Selbstverwaltung und Modernisierung des Staates machten Preußen widerstandsfähiger und erneuerungsfähig.
Friedrich Schiller
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759–1805), Württemberg: Dramatiker, Dichter und Mitbegründer der Weimarer Klassik. Mit Die Räuber rebellierte er gegen Tyrannei und musste fliehen. Seine Dramen und Schriften prägten das europäische Geistesleben – an Goethes Seite.
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Heiliges Römisches Reich: Dichter und Staatsmann. Mit Werther und Faust prägte er Sturm und Drang und Weimarer Klassik. Er schrieb Europas Zerrissenheit ins Bewusstsein – und wurde selbst zum Klassiker. (gest. Weimar)
Johann Gottfried Herder
Johann Gottfried Herder (1744–1803), Preußen: Philosoph zwischen Aufklärung und Romantik. Er betonte Sprache, Geschichte und Eigenart der Völker statt abstrakter Universalität. Eine Idee zugleich befreiend – und folgenreich. (geb. Mohrungen, gest. Weimar)
Immanuel Kant
Immanuel Kant (1724–1804), Preußen: Philosoph der „kopernikanischen Wende“ des Denkens. Mit kategorischem Imperativ und transzendentalem Idealismus prägte er die Moderne. Er zeigte, dass wir die Welt nicht nur erkennen, sondern mitkonstruieren. (geb./gest. Königsberg)