Alexander I. von Russland
Alexander I. (1777–1825), Russisches Kaiserreich:
Zar zwischen Reformversprechen und Restauration. Er begann liberal, sprach von Verfassung und Würde – und vertagte vieles, bis es sich erledigt hatte.
Gegen Napoleon lernte er Geduld. Niederlagen nahm er hin, 1812 ließ er Raum und Winter arbeiten. 1814 zog er in Paris ein, nicht triumphierend, eher erschöpft. Mit der Heiligen Allianz sicherte er Europas Ordnung – und bremste jede Bewegung, die zu schnell werden wollte. Er starb fern der Hauptstadt; selbst sein Ende blieb nicht ganz eindeutig.
Alexander I. Pawlowitsch (1777–1825) war Kaiser von Russland von 1801 bis 1825, König von Polen und Großfürst von Finnland. Als Sohn von Zar Paul I. und Enkel von Katharina II. prägte er die europäische Politik während und nach den napoleonischen Kriegen entscheidend.
Key facts
Regierungszeit: 1801–1825
Geboren: 23 Dezember 1777, Sankt Petersburg
Gestorben: 1 Dezember 1825, Taganrog
Dynastie: Romanow-Holstein-Gottorp
Ehepartnerin: Elisabeth Alexejewna (Luise von Baden)